
Von Reizdarm bis Obstipation – wie Mikrobiom- Unterstützung helfen kann
Von Reizdarm bis Obstipation – wie Mikrobiom- Unterstützung helfen kann
Reizdarm und Obstipation führen zu Bauchschmerzen, Blähungen, unregelmäßigem oder hartem Stuhl. Ein gestörtes Mikrobiom kann die Ursache sein, denn Ungleichgewichte in der Darmflora fördern Entzündungen, verlangsamen die Verdauung und verschlimmern Beschwerden.
Mit gezielter Mikrobiom-Behandlung lässt sich die Darmflora stabilisieren und Beschwerden systematisch lindern.
Was ist ein Reizdarm?
Das Reizdarmsyndrom wird nach den international anerkannten Rome-IV-Kriterien als funktionelle Darmerkrankung definiert. Es liegt vor, wenn wiederkehrende Bauchschmerzen auftreten, die mit der Stuhlentleerung zusammenhängen und mit Veränderungen der Stuhlfrequenz oder Stuhlkonsistenz einhergehen. Die Symptome müssen seit mindestens drei Monaten bestehen und es darf keine andere organische Erkrankung als Ursache vorliegen (Drossman DA. Functional Gastrointestinal Disorders. Rome IV. 2016).
Das Mikrobiom umfasst alle Mikroorganismen im Darm und es erfüllt zentrale Aufgaben für die Verdauung und für das Immunsystem. Es baut Nährstoffe ab, es produziert kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat und es steht in kontinuierlichem Austausch mit Immunzellen. Das Mikrobiom unterstützt zudem die Bildung bestimmter Hormone und Neurotransmitter. Wenn dieses komplexe Netzwerk aus dem Gleichgewicht gerät, können Blähungen, Bauchschmerzen, wechselnder Stuhlgang oder Obstipation auftreten.
Verdauungsbeschwerden und Mikrobiom-Behandlung – wie können Bakterien helfen?
Die Darmflora schützt die Schleimhaut und unterstützt die Zellregeneration.
Eine Unterstützung des Mikrobioms gleicht Ungleichgewichte aus, reduziert Entzündungen und stabilisiert die Darmfunktion. Die Analyse bestimmter Bakterien und Entzündungsmarker hilft, Behandlung, Ernährung und Probiotika gezielt anzupassen.
Aktuelle Forschung und spannende Fakten
- Methanbildende Bakterien im Darm können die Darmbewegung verlangsamen und Obstipation verstärken
- Patienten mit Reizdarm haben oft eine reduzierte Vielfalt der Darmflora
- Kurzkettige Fettsäuren stärken die Schleimhaut und hemmen Entzündungen
- Eine stabile Schleimhautbarriere kann die Schmerzempfindlichkeit bei Reizdarm senken
- Eine Low-FODMAP-Ernährung wirkt auf bakterielles Gärungsverhalten, reduziert Blähungen und reguliert den Stuhlgang
- Eine erhöhte Entzündungsaktivität korreliert mit stärker ausgeprägten Beschwerden
Mikrobiom stärken: 5 Wege für weniger Verdauungsbeschwerden
Health Standard Solutions - Unser Ansatz
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Wir erstellen Mikrobiom-Analysen, die deinen Darmstatus sichtbar machen.
Daraus leiten wir konkrete Empfehlungen für Ernährung, Supplementierung und Lifestyle ab, um deine Beschwerden gezielt zu reduzieren.
Fazit
Eine Mikrobiom-Behandlung beeinflusst Verdauung, Immunabwehr und Darmfunktion.
Mit gezielter Analyse und Anpassung von Ernährung, probiotischen Bakterien und Alltags-Routine lassen sich Reizdarm und Obstipation lindern.